Sachsen-Anhalt

GEFUNDEN !!! Sachsen-Anhalt / Lu. Wittenberg: M. K. (15), vermisst seit 11.02.2017

 

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GEFUNDEN!!!

Gesucht von Mutter Nancy K. und Die-Vermisstensuche

Seit dem 11.02.2017 wird die 15 jährige M. K. aus Lutherstadt Wittenberg vermisst.

M. hinterließ am Tag des Verschwindens der Mutter einen Zettel, mit der Nachricht, dass sie sich in Ihrer Beziehung nicht reinreden lassen will. Aber erwähnte auch zu ihrer Mutter mit der Abkürzung HDL (Habe dich lieb).

Nach Angaben der Mutter ist ihre Tochter mit ihren 16 jährigen Freund untergetaucht. Bekannt ist auch das der Freund die 15-jährige stark beeinflusst. Die Jugendliche wirkt sehr verhaltensgestört. Schon in der Vergangenheit konnte sich M. mit Problemen schlecht auseinander setzen. Sie ritzte sich an den Armen mit einem scharfen Gegenstand mehrmals. M. zieht sich seit einem Jahr von ihrer Familie sehr zurück.

Die vermisste Wittenbergerin wird wie folgt beschrieben:

  • Name: M. K.
  • Geboren am 23.07.2001 in Lutherstadt Wittenberg
  • Alter zum Zeitpunkt des Verschwindens: 15 Jahre
  • Sie trug am Tag des Verschwindens eine blaue Jens (mit aufgerissenen Löchern am rechten und linken Knie), sowie eine grüne olivfarbende Jacke mit Fell an der Kapuze
  • Ihre langen Haare sind rötlich gefärbt und werden von ihr offen getragen
  • Augenfarbe: Grün

Die 15-jährige Jugendliche verschwand mit einem schwarzen Turnbeutel mit dem Inhalt von Körperpflegeprodukte und Kosmetik, sowie ihre Geldbörse mit Ausweis und Gesundheitskarte. Weitere Kleidungstücke von ihr fehlten aus ihrem Zimmer nicht.

Eine Vermisstenanzeige wurde bei der Polizei in Wittenberg gestellt.

Die Mutter hat mich von Die-Vermisstensuche (Christian Geers) am 15.02.2017 hilfend aufgesucht um Sie bei der Suche zu unterstützen.

Quelle: Die-Vermisstensuche

(Bilder und Daten wurden an uns mit Genehmigung der Mutter Nancy K. übergeben)

 

 

Sachsen-Anhalt: Alimkhan KHIZRIEV, vermisst seit 24.11.2014

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Polizeirevier Magdeburg – Pressemitteilung Nr.: 043/2015

Magdeburg, den 6. Februar 2015

15-Jähriger vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

Seit dem 24.11.2014 wird der 15-jährige Alimkhan KHIZRIEV vermisst. Der Jugendliche verließ nach einem Streit mit seiner Mutter die Wohnunterkunft in Magdeburg, Grusonstraße 7d und ist seitdem unbekannten Aufenthalts.

Der Vermisste ist ca. 1,67 cm groß, schlank,  hat braune Augen und kurze schwarze Haare. Er ist russischer Herkunft.
Bekleidet ist er mit einer braunen Lederjacke, eine hellblaue Jeans und Sportschuhe der Marke „Nike“.

Hinweise zum Aufenthaltsort des Gesuchten bitte an die Kripo Magdeburg unter 0391/546 1740. (kü.)

Quelle / Foto: Polizei Sachsen-Anhalt Nord

http://www.presse.sachsen-anhalt.de/index.php?cmd=get&id=869641&identifier=5a1d778f10e7b4f27fb2d771b8b053b4

Impressum:

Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord – Polizeirevier Magdeburg
Pressestelle Sternstraße 12
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 546-1422
Fax: (0391) 546-1822
Mail: presse.pd-nord@polizei.sachsen-anhalt.de

Sachsen-Anhalt / Halle: Mandy Schmidt, vermisst seit 11.04.1998

Sachverhalt

Die 13-jährige Vermisste verließ am 11.04.1998 ohne Angabe eines konkreten Zieles die elterliche Wohnung in Halle/Saale.

Letztmalig wurde sie am gleichen Tag gegen 14.00 Uhr im Stadtgebiet von Halle gesehen.

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Seit dieser Zeit ist sie unbekannten Aufenthaltes.Aufgrund der bisherigen Ermittlungen kann ein Verbrechen nicht ausgeschlossen werden.

Personenbeschreibung

  • Geschlecht: weiblich
  • Gestalt: schlank
  • Größe: 162 cm
  • Scheinbares Alter: 13 Jahre (1998)
  • Haare: dunkelblond, schulterlang
  • Augen: graugrün
  • Äußere Erscheinung:sichtbare Pubertätspickel auf der Stirn

Bekleidung:

– schwarzer Anorak
– anthrazitfarbene Jeans
– grauer Pullover
– dreifarbige Turnschuhe mit Specksohle, grüne Farbe hervorstechend, mit roter Naht abgesteppt

Hinweise und Erkenntnisse zum Aufenthalt der Vermissten, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, richten Sie bitte an:

Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt
Lage- und Informationszentrum
Tel.: 0391 / 250 – 1036

Sachsen-Anhalt / Schönebeck: Celine (15), vermisst seit 20.09.2015

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Die Polizei des Salzlandkreises sucht derzeit nach der 15-jährigen Celine aus Schönebeck, die seit dem 20. September verschwunden ist. Nach Angaben der Polizei hat die 15-Jährige die Wohnung ihrer Eltern ohne deren Einverständnis verlassen. Das Mädchen konnte bislang auch nicht über ihr Handy erreicht werden.

Ersten Anhaltspunkten nach könnte sie sich im Bereich Havelberg aufhalten.

Zur Person:
Celine ist etwa 1,65 Meter groß und wiegt rund etwa 75 Kilogramm. Sie hat schulterlange braune, blonde eingefärbte, Haare, braune Augen, keine Brille oder Tätowierungen.

Zum Zeitpunkt des Verschwindens war Celine mit schwarzer Jeans, einem schwarz-weißen T-Shirt und einer schwarzen Jacke bekleidet. Bei sich führte sie eine schwarze Reisetasche mit der Aufschrift Jägermeister.

Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort der Celine machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Salzlandkreis unter 03471/379-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (mz)

Foto: Polizei
Quelle:
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/schoenebeck-im-salzlandkreis-fahndung-nach-15-jaehriger-celine,20641266,31881990.html

Sachsen-Anhalt / Stendal: Inga Gehricke (5), vermisst seit 02.05.2015

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Name: INGA GEHRICKE
Geboren: 18.08.2009 / Schönebeck
Vermisst seit: 02.05.2015
Alter zum Zeitpunkt des Veschwindens: 5 Jahre

Personenbeschreibung:

Inga ist ca. 118 cm groß, hat blaue Augen und mittelblonde Haare zu einem Zopf gebunden.
Besonderes Merkmal: Es fehlen beide Schneidezähne.
Sie ist mit einer blauen ausgewaschenen Jeans und einem mintgrünen Langarmshirt mit Schmetterlingslogo bekleidet.

Wer hat Inga Gehricke nach ihrem Verschwinden am 2.5.2015 gesehen? Wer kann Angaben zum Aufenthalt der Vermissten machen?

Hinweise werden im Polizeirevier Stendal unter Tel. 03 93 1- 68 52 91 oder in jeder anderen Polizeidienststelle, sowie über Notruf 110 entgegen genommen.

Die Seite für Inga (von der Polzeidirektion Sachsen-Anhalt Nord):

http://www.woistinga.de/

 

Sachsen-Anhalt: Dirk Schiller, vermisst seit 10.03.1979

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Ein Kind verschwindet spurlos unter mysteriösen Umständen Der Fall Dirk Schiller Die Spuren des kleinen Dirk enden vor fast dreißig Jahren auf einem verschneiten Feld. Am Morgen des 10.3.79 luden die Eltern auf dem Parkplatz einer Tropfsteinhöhle im Ostharz (damals DDR-Gebiet) noch schnell die raren Gurken um, die sie in einem Laden ergattert hatten, während ihre beiden Kinder auf dem angrenzenden Feld an einem zugefrorenen Bach spielten. Aber dann kam die sechsjährige Tochter allein zurück. Auf die erschrockene Frage der Eltern, wo ihr dreieinhalbjähriger Bruder Dirk sei, drehte sich das Mädchen erstaunt um und sagte: „Er war gerade noch hinter mir…“ Es war der vorletzte Tag des Familienurlaubs in einem Ferienheim, den die DDR-Behörden den Schillers für den Februar genehmigt und dann um einen Monat verschoben hatten – angeblich weil das Ferienheim im Februar geschlossen sei. Es war auch der einzige Augenblick in den zwei Urlaubswochen, in dem die Mutter ihren kleinen Sohn für zehn Minuten aus den Augen gelassen hatte, denn sie hatte schon zwei Kinder durch Krankheit verloren und war daher überängstlich, noch ein Kind zu verlieren. Auch hatte der kleine Dirk zwei Fontanellen (runde weiche Stellen im Oberkopf, an denen die Schädeldecke nicht zuwächst). Der kleine Junge, der Angst vor Brücken hatte, muss damals den anderen Weg zum Parkplatz über die Landstraße genommen haben. Die Eltern, die das ganze verschneite Feld absuchten, konnten keine Fußspuren feststellen, die zum Bach oder zum weiter entfernten Fluss geführt hätten. Auch war die Eisdecke des flachen Bachbetts, an dem die Kinder mit Stöcken in den Schnee gemalt hatten, ungebrochen. Dirk war nicht ertrunken. Er war spurlos verschwunden. Die gerufene Feuerwehr und Polizei machte sich nicht die Mühe, die Spuren im Schnee zu sichern. Stattdessen tauchte aus mysteriösen Gründen ein Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit auf und zeigte der Mutter seinen (Stasi-)Ausweis. Was der Mann dort wollte, blieb bis auf den heutigen Tag ungeklärt, da es sich ja bei dem Verschwinden des Kindes aufgrund eines Unfalls oder einer Straftat um keine Angelegenheit handelte, in der die Staatssicherheitsbehörde ermitteln würde, was in der Bundesrepublik ungefähr mit dem Auftauchen eines BND-Mitarbeiters innerhalb von zwei Stunden nach Meldung eines vermissten Kindes vergleichbar wäre… Auf dem Heimweg nach Görlitz fiel der Mutter der fremde PKW wieder ein, den sie auf dem verlassenen Parkplatz der noch geschlossenen Tropfsteinhöhle wahrgenommen hatte. Nur wenige Minuten nach ihnen war ein dunkelblauer Wagen (Kennzeichen SF für Leipzig) auf dem Parkplatz eingebogen. Die beiden Insassen – ein Mann und eine Frau, Anfang bis Mitte Dreißig, in grauen Mänteln – waren ausgestiegen und zum Eingang der Höhle gegangen, die erst um zehn Uhr aufmachte. Dann waren sie wieder zum Wagen zurückgegangen und weggefahren. Diese beiden Fremden mussten auf ihrem Rückweg an dem kleinen blonden Jungen auf der Hauptstraße vorbeigefahren sein. Ein merkwürdiger Zufall ist wohl auch die Tatsache, dass es sich bei dem Wagen um einen russischen Mittelklassewagen, Modell Moskwitsch, handelte, der in der DDR nur höhergestellten Mitarbeitern der SED oder Stasi zur Verfügung stand. Zurück am Heimatort erstattete die verzweifelte Mutter noch einmal eine Vermisstenanzeige. Doch von der ermittelnden Kripo bekam sie nie mehr einen Bescheid. Auf ihre Beschwerden und Anfragen hin wurde ihr nur lapidar geschrieben, man sähe keinen Grund zu Ermittlungen. Der schwangeren Frau wurde wenige Monate nach Dirks Verschwinden von einem Kripobeamten nur geraten, sie solle Dirk für tot erklären lassen. Dazu bemerkte er: „Ach, Sie kriegen doch wieder ein neues Kind!“ Ein Jahr später – im Sommer 1980 – wurde beiden Eltern von ihren jeweiligen Betriebsangehörigen gleichzeitig mitgeteilt, dass sie am nächsten Tag zu Hause bleiben sollten, denn „morgen kommt einer aus Berlin, der euch über Dirk aufklären wird“. Tatsächlich hielt am nächsten Tag ein gelber Wartburg vor ihrem Haus. Auch dieser Fremde identifizierte sich durch seinen roten Ausweis als Mitarbeiter des Staatssicherheitsdiensts. Er legte die Akte Dirk auf den Tisch, blätterte kurz darin und sagte, die Polizei hätte „alles richtig gemacht“. Auf Frage hin erklärte er, die beiden Fremden, die zu dem Zeitpunkt, an dem Dirk verschwunden war, auf dem Parkplatz gesehen worden waren, seien ermittelt worden. „Aber die wollen nicht mit Ihnen sprechen. Sie haben selber drei Kinder, haben es also nicht nötig, ein Kind zu entführen. Außerdem sind sie nach Moskau geflogen.“ Seine seltsamen Bemerkungen ließen die Eltern stutzig werden. Warum sprach der Stasi-Mann plötzlich von „entführen“? Das Wort hatten sie selbst noch nie den Behörden gegenüber geäußert… Und warum wollten die einzigen Zeugen, die doch angeblich selbst Eltern von drei Kindern waren, mit den verzweifelten Eltern des kleinen Dirk nicht sprechen? Konnten echte Eltern wirklich so herzlos und ohne jedes Mitgefühl sein? Und was war der Grund für ihren Flug nach Moskau? Derselbe Grund wie der, auf den ihr dunkelblauer russischer Mittelklassewagen hinwies? Nämlich, dass es sich um höhergestellte Parteifunktionäre der SED oder Mitarbeiter der Stasi handeln musste? Die zur weiteren Ausbildung nach Moskau geflogen waren? Denn normale DDR-Bürger konnten sich keinen Flug nach Moskau leisten… Die Fragen häuften sich, doch die Behörden der DDR gaben keine Antworten. Dafür fand die Mutter später heraus, dass die Angaben über das Verschwinden ihres Sohns in seiner Akte gefälscht worden waren. Angeblich war er erst 1983 verschollen – und nun plötzlich in Ungarn statt in der DDR, eben alles ganz harmlos und anders… Auch stellte sie später verwundert fest, dass die Ermittler erst Wochen später Fotos von dem verschneiten Feld gemacht hatten, auf dem Dirk im März verschwunden war. Nur ist es auf den Ermittlungsfotos nicht mehr verschneit, und der Bach ist nicht mehr zugefroren… Das interessanteste Detail, das die Mutter erst viel später erfuhr, war die Tatsache, dass ein eifriger DDR-Verwaltungsangestellter 1988 – zufällig kurz nach Erscheinen des Buchs Wo ist Dirk, Herr Honecker? in der BRD, das das mysteriöse Verschwinden ihres Sohns behandelt und zufällig auch noch schnell vor dem Mauerfall – die Löschung ihres Sohns aus den Meldedaten beantragte. Damit wäre Dirks Person für immer gelöscht worden – so als hätte er nie existiert und wäre demnach auch nie spurlos verschwunden. Überraschend ist dies vor allem deshalb, weil eine solche Personenlöschung auch in der DDR sonst nie versucht wurde. Außer im Fall Dirk. Zum verzweifelten schriftlichen Hilferuf der Mutter an Herrn Honecker fand sie später nur den lapidaren Aktenvermerk, ihre „Anfrage sei arrogant“. Als sie anfing, sich Hilfe suchend an das Deutsche Rote Kreuz, Amnesty International und andere Hilfsorgane im Westen zu wenden, griffen die DDR-Behörden recht schnell zu Maßnahmen gegen die unbequeme Mutter. Eines Tages fuhren zwei Wagen vor dem Kindergarten vor, an dem sie mit ihrer älteren Tochter auf ihre Jüngste wartete. Ihr Mann saß in einem der Autos. Er war schon verhaftet worden. Sie wurde mitgenommen. Man wolle sich nur mit ihr unterhalten, nein, von Haft sei keine Rede… Die Mutter kam in Untersuchungshaft, ohne ihre Kinder noch einmal sehen zu dürfen. Der Vorwurf gegen sie lautete „die Sendung von Nachrichten, die der Geheimhaltung nicht unterliegen“ und dass sie „Kontakt mit dem westlichen Ausland aufgenommen hatte“. Für diese merkwürdigen Ausgeburten deutsch-demokratischer Strafgesetzparagraphen erhielt sie 4 ½ Jahre Haft im Gefängnis Bautzen. Die wahren Gründe für ihre Inhaftierung waren wohl eher die unbequemen Fragen und Hilferufe einer Mutter, die ihr Kind suchte und der die vielen Ungereimtheiten auffielen, die das Verschwinden ihres Sohns nach sich zog. Nach anderthalb Jahren Haft konnte sie 1984 von der BRD freigekauft werden. Bei ihrer Ausreise aus der DDR versuchte man noch schnell, sie dazu zu bringen, keinen Ausreiseantrag für ihren vermissten Sohn Dirk zu stellen. Warum? Wohl weil die Bundesrepublik dann Geld an die DDR für den Freikauf eines Kindes bezahlt hätte, das auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden ist. Das hätte sicher peinliche Fragen aufgeworfen, die man anscheinend vermeiden wollte. Auch legte man ihr nahe, die Sache Dirk im Westen auf sich beruhen zu lassen, wenn sie ihre Kinder wieder sehen wollte. Also ließ die Mutter die Sache Dirk auf sich ruhen – zwei Monate lang, bis ihre Kinder in den Westen nachgeschickt wurden. Danach ging ihre Suche weiter. Doch die Akte Dirk wanderte die ganzen Jahre über nur über von einer Behörde zur anderen – was genauso ungewöhnlich und unerklärlich ist wie der ganze Fall Dirk. Ein paar weitere ungewöhnliche Zufälle sind sicher auch die Schicksale der Staatsanwälte in der DDR, die die Akte Dirk anforderten und die heute nicht mehr leben. Eine Staatsanwältin, die ca. Mitte Vierzig war, als sie sich mit dem Fall befasste, verstarb überraschend. Ein Staatsanwalt in rüstigem Alter verstarb sechs Wochen, nachdem er die Akte Dirk angefordert hatte. Ein anderer Staatsanwalt starb nur wenige Wochen nach seiner Aktenanforderung. Und der Staatsanwalt, der sich zu DDR-Zeiten für die Aufklärung des Falls Dirk vorbildlich eingesetzt hatte, hat seine Einstellung gleich nach der Wende gewendet. Seitdem äußerte er sich öffentlich über die Eltern des vermissten Jungen so, dass sie wohl ein psychisches Problem hätten, weil sie ihr Kind immer noch suchen… Obwohl dieser Staatsanwalt noch am Leben und in seinem Beruf (jetzt im Westen) tätig ist, hielt er es nicht für nötig, einer Einladung der Opferverbände zu folgen, bei der es unter anderem um den Fall Dirk, den Mord an einem DDR-Fußballer und andere Stasi-Skandale ging. Dafür starb noch einer an einem mysteriösen Tod. Das war der Kollege von Dirks Vater, der sich nach dem Verschwinden des Kinds rührend um die Eltern kümmerte und sie tatkräftig mit Tipps und Hilfeleistungen unterstützte. In ihrer Stasi-Akte findet sich zur Überraschung der Mutter just dieser Kollege wieder – er war ein Stasi-Spitzel, der die Familie Schiller nach dem Verschwinden ihres Sohnes überwachte und ausspionierte, um sie später durch seine Aussage in Haft zu bringen. Dieser Freund und Helfer wurde nach der Grenzöffnung tot in seinem Sessel aufgefunden. Die Todesursache bleibt ungeklärt. Die vielleicht einzig logische Erklärung für das spurlose Verschwinden des kleinen Jungen, dessen Leiche nie gefunden wurde und der laut einem BRD-Ermittler nicht ertrunken sein kann, und vor allem die einzig logische Erklärung für die mysteriösen Umstände könnten die beiden Fontanellen auf Dirks Kopf sein. Kinder, die mit Fontanellen (Euromünzen-großen Weichstellen in der Schädeldecke, die nicht mehr zuwachsen) geboren werden, sind extrem selten – und ein Säugling, bei dem der Kinderarzt diese seltene Laune der Natur feststellt, wäre auch in der ehrgeizigen DDR-Forschung, die mit der des Westens unbedingt mithalten wollte, ein hochinteressantes Forschungsobjekt gewesen. Ich suche noch heute nach meinem Sohn und nach der Klärung dieses mysteriösen Falls. Heidi Stein

Vermissten-Handzettel: dirk-schiller-handzettel (DEUTSCH)

Vermissten-Handzettel: dirk-schiller-missing-english

So könnte Dirk Schiller heute aussehen:

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