Niedersachsen

Niedersachsen / Sessen: Amera Selmanovic (15), vermisst seit 03.07.2015

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Seesen. In Begleitung ihres Freundes verließ die 15-jährige Amera Selmanovic am Freitag, 3. Juli ihr Elternhaus in Seesen – seitdem hat ihre Familie nichts mehr von ihr gehört. Jetzt bittet die Polizei um Mithilfe.

Nachdem interne Ermittlungen der Polizei erfolglos blieben, wird nun öffentlich nach der Jugendlichen gefahndet. Wie die Polizei mitteilt, habe es an dem Tag ihres Verschwindens keinen Streit mit den Eltern gegeben. Das Mädchen sei jedoch schon einmal für einige Tage abgehauen, jedoch wenig später wieder aufgetaucht. Die Eltern vermuten ihre Tochter in der Region Bremervörde, wo ihr Freund gemeldet ist. Amera ist 168 Zentimeter groß, hat braune Haare und ist etwas kräftig. Wer Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, sollte sich bei der Polizei unter der Telefonnummer (05321) 339-0 melden.

Quelle / Foto:

http://www.goslarsche.de/lokales/seesen_artikel,-15-Jaehrige-aus-Seesen-wird-vermisst-_arid,1148916.html

Niedersachsen: Katrin Konert (15), vermisst seit 01.01.2001

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Foto: Pressestelle Polizei/ORIGINAL zu : O:BILDERB_FERTIG
Katrin Konert zu Hause in Groß Gaddau. Sie hilft in der Küche. Die Glücksarmbänder und das Tattoohalsband trug sie auch am Tag ihres Verschwindens
Lüchow-Dannenberg. Die junge Frau auf dem Foto trägt ihre langen dunklen Haare bis über die Schulter. Die Mundwinkel zieren Lachfältchen, die Grübchen stechen etwas stärker hervor. Das Gesicht ist schmal, hat längst alles Kindliche verloren. Es ist das Bild einer hübschen Frau Mitte zwanzig, das die Ermittler des niedersächsischen Landeskriminalamtes nachgebildet haben. Das Bild einer Frau, von der die Polizisten nicht wissen, ob sie noch lebt.

Diese Darstellung von Katrin Konert ist, auch wenn sie auf einem realen Foto beruht, mittlerweile ein Phantombild. Am Neujahrstag 2001 verschwand die damals 15 Jahre alte Anhalterin spurlos, seither hat sie niemand mehr gesehen. Die Polizei hat die Hoffnung dennoch nie aufgegeben, den Fall aufzuklären – im besten Fall, Katrin Konert wiederzufinden. Erst im vergangenen Jahr wurde eine neue Ermittlungsgruppe an der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg eingerichtet, die auch knapp ein Jahr später noch der Vermissten auf der Spur ist. Ein halbes Dutzend Ermittler sichten Akten, gehen Hinweisen nach, probieren neue Fahndungswege. „Es ist der herausragendste Vermisstenfall in unserer Region“, begründet der Sprecher der Polizeiinspektion, Kai Richter, die Bemühungen

Und die führen die Polizei und ihre Ermittlungen jetzt sogar ins Netz zu Facebook: Aktuell suchen die Fahnder mit einem Aging-Foto, auf dem das Gesicht am Computer so älter gemacht wird, wie sie heute aussehen könnte. Die Beamten hoffen, dass der Vermisstenfall über das soziale Netzwerk noch mehr Menschen bekannt wird und sich irgendwann ein Zeuge meldet, der die Verschwundene, die Ende September ihren 27. Geburtstag feiern würde, nach dem 1. Januar 2001 gesehen hat.

An jenem Neujahrsmontag hatte Katrin Konert per Anhalter von ihrem Freund in Bergen/Dumme nach Hause fahren wollen. Etwas mehr als zehn Kilometer Luftlinie liegen zwischen der Bushaltestelle „Bergen, Neue Straße“ und ihrem Wohnort Groß Gaddau, einem Ortsteil von Waddeweitz. Gegen 19 Uhr am frühen Abend, Blitzeis hatte den Asphalt überzogen, hielt die 15-Jährige ihren Daumen in die Luft.

Wie die Ermittler des Landeskriminalamts später rekonstruieren, war sie zuvor vom Haus ihres Freundes zu Fuß den knapp 500 Meter langen Weg bis zur Neuen Straße gegangen. Von dort oder bereits an der Haltestelle schreibt sie ihrer Schwester Nadine noch eine SMS und kündigt ihre Ankunft im Elternhaus für 18.30 bis 19 Uhr an. Doch darauf, dass ihre Tochter nach Hause kommt, warten ihre Eltern bis heute.

Dort, am Straßenrand, nahe der Einmündung Heckenweg und der Haltestelle mit dem Wellblechdach, wird die Schülerin das letzte Mal gesehen: Ein Bekannter hält gegen 19.20 Uhr mit seinem Wagen, fragt, ob er sie mitnehmen könne. Wohl, weil sie seinen Fahrstil kennt, lehnt Katrin dankend ab. 20 Minuten später will eine Zeugin beobachtet haben, wie ein schwarzer BMW mit Berliner Kennzeichen bei Katrin Konert hält. Ob das Mädchen einsteigt, ist nicht klar.

Auch wenn die Resonanz auf den aktuellen Fahndungsaufruf im Internet sehr groß sei, eine heiße Spur habe sich bislang nicht wieder ergeben, muss Polizeisprecher Richter zugeben. Nicht so wie 2006, fünfeinhalb Jahre nach Katrins Verschwinden: Am 30. Oktober des Jahres meldete sich eine Frau telefonisch bei einer der Schwestern. Es gehe um die Vermisste. „BMW. Schwarz, Hamburg“, sagte die Stimme mit osteuropäischem Akzent, dann brach die Verbindung ab. Der Anruf kam aus einer Telefonzelle in Nürnberg.

Im vergangenen Jahr war der Fall Thema in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ und einer RTL-Reportage. Neue Hinweise führten bis nach Kanada und in die Türkei. „560 alte und neue Spuren“ nahmen sich die Beamten der Ermittlungsgruppe vor. Etwa 100 hatten sie zum Ende 2011 abgearbeitet. Die Beamten hoffen jetzt auf ihre Fahndung über Facebook: „Katrin Konert hat blaugraue Augen, eine ein Zentimeter lange Narbe mittig auf der Stirn und eine Brandverletzung an der rechte Wade. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens hatte sie schwarz gefärbte Haare, ihre Naturhaarfarbe ist blond“, heißt es dort.

Hinweise erbitten die Ermittler an die Polizei Lüchow-Dannenberg. Telefonnummer 05841/12 20.

Niedersachsen: Emma A. Shourbarik, vermisst seit 19.06.2005

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EMMA AMANI SHOURBARIK

Falltyp: Entführung

Geburtsdatum: 28.04.2000

Vermisstendatum: 19.06.2005

Geschlecht: Weiblich

Aktuelles Alter: 11 Größe: Unbekannt Stadt des/der Vermissten: HANNOVER Gewicht: Unbekannt Staat des/der Vermissten: Haarfarbe: Schwarz Land des/der Vermissten: Deutschland Augenfarbe: Braun

Fallnummer: GEVKKE116WS2008

Umstände: Vermisst wird seit dem 19. Juni 2005 die damals 5.Jährige Emma Amani Shourbarik aus Hannover (Niedersachsen). Sie wurde durch den Kindesvater widerrechtlich in den Iran entführt. Der vermutete Aufenthaltsort ist Ahwaz im Südwesten des Landes. Falls Sie Emma Amani gesehen oder etwas über sie gehöhrtt haben, wenden Sie sich bitte an jede Polizeidienststelle

 

Quelle:

http://vermisste-kinder.jimdo.com/vermisste-kinder-1/emma-amani-shourbarik/