Berlin

Berlin: Fernando Manuel Augusto, vermisst seit 15.01.1995

kl-fernando

Fernando Manuel Augusto verschwand wie er gekommen war: allein. Niemand weiß, wie der Junge aus dem vom Bürgerkrieg erschütterten Angola entkommen war. Er war erst acht Jahre alt, als er 1993 an Bord eines Flugzeugs aus Moskau nach Berlin kam.

Fast zwei Jahre lebte er hier, zuletzt wohnte er in einem Wohnheim in der Pfalzburger Straße in Wilmersdorf. Am Morgen des 15. Januar 1995 kamen zwei Männer in das Heim. Die beiden Schwarzafrikaner wollten Fernando eine Jacke bringen. Gegen Mittag nahm der Junge seinen lila Rucksack und verließ das Heim. Wohin er gehen wollte, sagte er niemandem.

Vier Tage später rief der Junge noch einmal im Heim an, erzählte, er sei in Angola: „Mir geht es gut, ich bin mit einem Onkel mitgegangen.“ Die Polizei fand die beiden Männer, die Fernando besucht hatten, doch mit dem Verschwinden des Jungen hatten sie nichts zu tun. Auch Hinweise, dass Fernando von Verwandten zu seiner Mutter in ein Flüchtlingsheim in Nordfrankreich gebracht worden sei, bestätigten sich nicht. Ob Fernando noch Eltern hat, die ihn vermissen, ist nicht bekannt

Berlin: Samir Beganovic, vermisst seit 12.02.1994

Beganovic, Samir

Der vermisste Schüler verließ am 12. Februar 1994 gegen 22.00 Uhr die elterliche Wohnung in Berlin-Wilmersdorf, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Wohnung des Onkels nach Berlin-Kreuzberg zu fahren. Dort kam er nicht an. Der Vermisste soll sich nach Angaben von Zeugen im Jahr 1994 im Bereich der Karl-Marx-Str. und Umgebung in Berlin-Neukölln aufgehalten und sich bei verschiedenen Geschäften als Fensterputzer angeboten haben. Zeitweilig soll er in Begleitung eines anderen Jugendlichen gewesen sein. Die umfangreichen Ermittlungen, die zum Teil auch in der Homosexuellen-Szene geführt wurden, erbrachten bislang keine konkreten Anhaltspunkte zur Klärung des Vermisstenfalles.

Name: Beganovic
Vorname: Samir
Gebortsort: Bijelina / Jugoslawien
Geburtsdatum: 30.03.1982
Augenfarbe: grau / braun
Geschlecht: männlich
Nationalität: jugoslawisch
Größe: ca. 130 cm
Figur: schlank
Bekleidung: schwarze Jacke, rote Hose, Schirmmütze, braune Schuhe
Haare: schulterlang/schwarz
Besondere Kennzeichen: kleines Muttermal auf der linken Wange
Sprache/Dialekt: deutsch / serbo-kroatisch
Fragen der Polizei:
Wer kann Angaben zu den Umständen des Verschwindens oder zum gegenwärtigen Aufenthaltsort von Samir Beganovic machen?

Dienstelle:
Landeskriminalamtes (LKA 4124)
Keithstr. 30
Berlin-Tiergarten
Telefon: 030/699 – 32 72 40

Berlin. Till Kratzsch, vermisst seit 14.07.1995

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Als Till Kratzsch verschwand, war er 13 Jahre alt. Erwachsene nennen das „ein schwieriges Alter“. Kinder werden unabhängiger und selbstbewusster, sie beginnen, ihr Leben selbst zu bestimmen. Sie suchen nach eigenen Wegen.

Als Till Kratzsch verschwand, war seine Mutter wie vor den Kopf gestoßen. „Wir haben immer offen miteinander gesprochen“, sagt Claudia Kratzsch, „und hatten ein ziemlich verbindliches Verhältnis. Doch heute glaube ich, dass Till sensibler dafür war, dass in meiner damaligen Beziehung etwas nicht stimmte.“

Am 14. Juli 1995 begleitete der Schüler einen Freund aus Bielefeld zum Bahnhof Zoo. Dann verlor sich seine Spur. Seit mehr als fünf Jahren sucht Kriminalhauptkommissar Rainer Horwath von der Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes nach dem Jungen, der inzwischen 19 Jahre alt wäre. Die Hoffnung, dass Till Kratzsch noch lebt, teilt der Ermittler mit der Mutter des Vermissten. Besonders zwei Hinweise von Zeugen hält Horwath für glaubhafte Anhaltspunkte, dass Till Kratzsch sich zwischenzeitlich in der Punkerszene aufgehalten hat. Im Sommer 1997 will ein 18-Jähriger Mann aus Landsberg am Lech den Vermissten am Mannheimer Hauptbahnhof getroffen und dann in einer Fahndungssendung im Fernsehen wiedererkannt haben. Der Zeuge berichtete, der junge Mann habe ihm erzählt, dass er den Winter auf Korsika verbringen wolle. Und er habe ihm einen Zettel überreicht, auf den er Strichmännchen gemalt hatte – genau solche, wie sie Till Kratzsch zu zeichnen pflegt. Boulevard Berlin:
Was die Stadt bewegt… Die zweite Spur führte nach Berlin. Im Frühjahr vergangenen Jahres meldeten sich zwei Frauen bei der Polizei. In der Nähe der damaligen Wagenburg am Bethaniendamm in Kreuzberg begegneten sie einem jungen Mann im Punker-Outfit, den eine der Frauen zunächst für ihren Stiefbruder hielt. Der Irrtum klärte sich schnell auf. Es war ein anderer. Aber der Stiefbruder sieht Till Kratzsch zum Verwechseln ähnlich.

Berlin: Manuel Schadwald, vermisst seit 24.07.1993

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Der Schüler Manuel Schadwald (1981 in Berlin geboren) verließ am 24. Juli 1993 die elterliche Wohnung in Berlin-Tempelhof, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide (FEZ) in Berlin-Köpenick zu fahren. Dort kam er nicht an.

Schadwald spielte oft in Berliner Kaufhäusern und dem FEZ an Computern. In den vergangenen Jahren gingen auch Hinweise ein, die auf Verbindungen zur Homosexuellen- bzw. zur Kinderpornoszene in den Niederlanden bzw. Belgien schließen ließen. Diese Hinweise konnten jedoch nicht verifiziert werden.

Manuel hat grau/braune Augen; im Jahr 1993 war er 1,57 m groß und schlank und hatte dunkelbraune Haare.

Bei seinem Verschwinden trug er kurze Jeans, schwarze Turnschuhe, ein graues T-Shirt und eine graue Sommerjacke mit Emblem auf dem Rücken.
Manuel Schadwald führte einen türkisfarbenen Rucksack mit der Aufschrift „Miami Vice“, einen Ferienpass und einen Wohnungsschlüssel mit sich.

Über den Vermisstenfall wurde bereits umfassend in den Medien berichtet.

Wer kann Angaben zu den Umständen des Verschwindens oder zum gegenwärtigen Aufenthaltsort des Vermissten machen?

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes (LKA 124) in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter den Telefonnummern (030) 4664 – 91 24 00 oder – 91 24 01 oder oder jede andere Polizeidienststelle entgegen

Berlin / Zehlendorf: Sandra Reyher (15), vermisst 19.10.2015

Wird vermisst: die 15-jährige Sandra Reyher
Wird vermisst: die 15-jährige Sandra Reyher

Zehlendorf (MZV) Seit 19. Oktober wird die 15-jährige Sandra Reyher vermisst. Sie war in einer Jugendeinrichtung in Zehlendorf untergebracht und hat diese am Montagvormittag verlassen. Am Dienstag wurde sie von der Bundespolizei am Flughafen Köln-Bonn aufgegriffen und in eine Einrichtung gebracht. Von dort entfernte sie sich im Laufe des Tages wieder und wird seither vermisst. Sandra Reyher ist 1,61 Meter groß und wiegt etwa 60 Kilogramm. Sie hat kurze dunkle Haare und braune Augen. Sie trägt eine lose Zahnspange. Wer Hinweise zum Aufenthalt der Jugendlichen machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Oberhavel unter der Telefonnummer 03301 8510 zu melden.

Quelle:

http://www.auff.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1431127/

Berlin: Clara von Velsen (6), vermisst seit April 2014

clara

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Gesucht von Vater Herr von Velsen und Die-Vermisstensuche

Seit den Osterfeiertagen ist Clara SPURLOS VERSCHWUNDEN. Es wird vermu-tet, dass sich ihre Mutter mit ihr abgesetzt hat. Für Mutter und Kind existiert eine Grenzsperre. Zuletzt gesehen wurde Clara AM DONNERSTAG, DEN 17. APRIL 2014 UM 16 UHR IN BERLIN TEMPELHOF. Sie war in Begleitung ihrer Mutter.

Bitte helfen Sie bei der Suche nach Clara. Hinweise nimmt jede Polizeidienst-stelle entgegen.

Sie erreichen mich zu jeder Tages- und Nachtzeit unter:

0049 1575 422 54 28

Berlin: Marcel H., vermisst seit 21.09.1997

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Name: Marcel Hermeking

Wohnort: Prenzlauer Berg, Berlin

Geburtsdatum: 1987

Größe: 1,30 m groß

(zum Zeitpunkt des Verschwindens)

Haare: kurze, blonde Haar (zum Zeitpunkt es Verschwindens)

Augenfarbe: blau Bekleidung: eine grüne Stoffjacke, eine blaue Hose, einen weiß/rot gestreifte Rollkragenpullover und

Besondere Merkmale: stark näselnde, undeutliche Aussprache

Vermisst seit: 21.09.1997

Letzter Aufenthaltsort: Alexanderplatz, Berlin Sachverhalt Marcel verließ am 21. September 1997 gegen 16:45 Uhr die elterliche Wohnung in der Gaudystraße in Prenzlauer Berg (Berlin). Sein Ziel ist ein Fest auf dem Alexanderplatz, anlässlich des Weltkindertages. Er fährt mit der U-Bahn zum Alexanderplatz. Gegen 17:00 Uhr kommt Marcel dort an. Augenzeugen beschreiben ihn später als einen frechen Jungen, der sich auffällig verhielt, weil er grundlos Fahrgäste beschimpfte. Danach verliert sich seine Spur.

 

Quelle:Privat

Berlin: Georgine Krüger, vermisst seit 25.09.2006

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Weiterhin keine Spur von der vermissten Georgine KRÜGER vermisst seit dem 25. September 2006; letzter bekannter Aufenthaltsort Perleberger Str. Ecke Rathenower Str. in Moabit Von der 14jährigen Georgine KRÜGER fehlt weiterhin jede Spur. Trotz einer großen Medienresonanz und einem damit verbundenen hohen Hinweisaufkommen – inzwischen sind 135 Hinweise eingegangen – konnten bisher keinerlei weiterführenden Erkenntnisse zu ihrem Verschwinden gewonnen werden. Es konnte bisher niemand ermittelt werden, der Georgine noch gesehen hat, nachdem sie am 25. September 2006 gegen 13.50 Uhr den Bus M27 an Perleberger Str. Ecke Rathenower Str. verließ. Auch ihr Handy, das nur wenige Minuten später ausgeschaltet wurde, war seitdem nicht mehr auf Empfang. Es liegen weiterhin keine konkreten Anzeichen dafür vor, dass Georgine Opfer einer Straftat wurde. So tauchten z.B. bislang keine Teile ihrer Bekleidung oder andere mitgeführte Gegenstände auf. Andererseits erscheint es aufgrund der inzwischen vergangenen Zeit sehr unwahrscheinlich, dass sich die Vermisste derzeit noch aus freiem Antrieb irgendwo verborgen hält. Da auch ein Unglücksfall jeglicher Art weitestgehend ausgeschlossen werden kann, verstärkt sich insgesamt zunehmend der Verdacht, dass Georgine einer Straftat zum Opfer fiel.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/48135/index.html

Quelle:

http://www.morgenpost.de/berlin/article1093719/Die-hoffnungslose-Suche-nach-Georgine-Krueger.html