Baden-Würrtemberg

Baden-Württemberg: Joachim Bruckauf (17), vermisst seit 23.10.1984

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Tengen – Vermisst: Joachim Bruckauf
Tatort
Tengen
Tatzeit/-raum
23.10.1984
Sachverhalt
Nach einem Schulbesuch am 23. Oktober 1984 in Singen, kam Joachim Bruckauf gegen 14 Uhr nach Hause. Er wohnte zu diesem Zeitpunkt bei seiner Großmutter in Tengen-Blumenfeld. Gegen 15 Uhr ging er zu Fuß von Blumenfeld nach Tengen, um dort die damalige Gaststätte „Adler“ aufzusuchen. Dort spielte er bis gegen 19 Uhr Billiard. Nach dem Billiardspielen kehrte er nochmals nach Hause zurück. Gegen 20 Uhr verabschiedete er sich von seiner Großmutter. Er wollte nochmals Billiard spielen gehen und/oder seinen im Krankenhaus Singen befindlichen Großvater besuchen. Entsprechende Überprüfungsmaßnahmen verliefen negativ.

Da Joachim Bruckauf nicht wieder nach Hause zurückkehrte, erstattete seine Großmutter am 25. Oktober 1984 beim damaligen Polizeiposten Tengen eine Vermisstenanzeige. Entsprechende Fahndungsmaßnahmen wurden damals eingeleitet, Bruckauf ist jedoch nach wie vor vermisst.

Auf Initiative von Angehörigen wurde dieser Vermisstenfall am
05.06.2013, ab 20.15 Uhr, im ZDF in der XY-Spezialsendung „Wo ist mein Kind“ gesendet.

Personalien

Name
BRUCKAUF
Geburtsdatum
23.11.1966
Letzer Aufenthaltsort
78250 Tengen
Vorname
Joachim (Spitzname: Rocky)
Geburtsort
Berlin
Nationalität
deutsch

Personenbeschreibung

Größe
180 cm (geschätzt)
Erscheinung
gepflegt
Augenfarbe
braun
Geschlecht
männlich
Figur
schlank
Scheinbares Alter
Haarfarbe
dunkel

 

Besondere Merkmale

Der Vermisste hat eine Stupsnase, einen ausgeprägten Adamsapfel und trug zum Zeitpunkt des Verschwindenslanges welliges Haar. Ferner war auf seinen linken Unterarm ein Herz tätowiert.

Bruckauf trug eine schwarze Lederjacke mit breiten Reißverschlüssen quer über die Brust, eine dunkelblaue Thermohose (Schweizer Fabrikat), dunkelblaue Slipper, ein Polohemd.

Er führte einen Billardqueue, zerlegbar in zwei Teile, Länge ca. 80 Zentimeter, in einem beigefarbenen Lederetui (braune Umrandung des Reißverschlusses) mit sich.
Am Queue war die Gravur „Joachim Bruckauf“ angebracht.

Baden-Württemberg: Daniel Eberhardt (15), vermisst seit 25.10. 2004

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Kein bisschen Frieden

Ulm – Daniel ist immer da. Er lacht von den Bildern an den Wänden. Er besucht Karola Eberhardt nachts in ihren Träumen. Er ist es, an den sie tagsüber denkt, und der sie beim Frühstück und beim Abendessen ansieht. „Gott schütze dich, Daniel“, hat seine Mutter auf den Fotorahmen geschrieben, der auf dem Tisch steht. Für Daniel hat sich Karola Eberhardt an die Fersen von Drückerkolonnen geheftet, sie hat sich mit der Fremdenlegion in Frankreich auseinandergesetzt, sie ist zum Zweiten Deutschen Fernsehen und zur „Bild“-Zeitung gegangen. „Ich wäre so froh, wenn ich das alles nicht mehr bräuchte“, sagt die Mutter. Doch sie hofft, auf diesen Wegen ihren Sohn wiederzufinden. Seit mehr als sieben Jahren ist sie auf der Suche. Inzwischen kann sie sich schon fast nicht mehr vorstellen, wie es ist, wenn er wirklich wieder da wäre. Das Bild werde immer schwächer, sagt sie.

Am 25. Oktober 2004 verschwindet Daniel, damals ist er 15.

Den Unterricht in der Anna-Essinger-Realschule in Ulm besucht er an diesem Tag bis zur letzten Stunde. Dann will er wahrscheinlich mit dem Zug zum Vater, der im nahe gelegenen Elchingen-Thalfingen lebt. Daniels ehemaliger Basketballtrainer sieht, wie der Junge um 17.29 Uhr in die Regionalbahn in Richtung Heidenheim steigt. Auch während der Fahrt wird Daniel gesehen. Wo er aussteigt, beobachtet allerdings niemand. Fest steht: der ­15-Jährige kommt beim Vater nicht an.

Dass Daniel verschwunden ist, merken die Eltern erst später. Der Vater denkt, der Sohn sei bei der Mutter; die Mutter wähnt ihn beim Exmann. Als sich diese Annahme als Missverständnis entpuppt, alarmiert Karola Eberhardt die Polizei. Die Beamten versuchen sie zu beruhigen. Viele Jugendliche verschwänden und tauchten bald darauf wieder auf, sagen sie. Wahrscheinlich wolle Daniel einfach die Nacht zum Tag machen. Aber Daniel taucht nicht wieder auf. Auch am nächsten Tag in der Schule nicht. „Dann“, sagt Karola Eberhardt, „ging der Horror los.“ Die Mutter hat einen Nervenzusammenbruch, fast drei Monate kann sie nicht arbeiten. Schlafen geht, wenn überhaupt, nur mit sehr starken Medikamenten. Sie beginnt mehrmals eine Therapie, bricht aber immer wieder ab. Sie glaubt nicht, dass ihr Psychologie hilft. Karola Eberhardt glaubt, dass ihr nur ein Lebenszeichen von Daniel hilft. „Ein Lebenszeichen ist Frieden.“

Zu jedem Fest kauft sie ihrem Sohn ein Geschenk

An der Wand in Daniels Zimmer hängen Poster von schnellen Autos, auf seinem Bett sitzt ein Teddybär, auf seinem Schreibtisch steht ein Computer. Daniel hat dieses Zimmer noch nie betreten, er kennt es gar nicht. Seine Mutter ist erst nach seinem Verschwinden in die Wohnung gezogen, sie hat extra eine mit drei Zimmern gemietet. Damit Daniel Platz hat, wenn er wiederkommt. Dann kann er auch all die Briefe lesen, die ihm seine Mutter geschrieben hat, seit er fort ist. Und er kann die Geschenke öffnen, die sie ihm seither zu jedem Fest gekauft hat. Sie stehen verpackt in einer Vitrine. „Da kann man jetzt vielleicht meinen, dass das verrückt ist“, sagt Karola Eberhardt mit wackeliger Stimme. Aber sie könne doch nicht so tun, als gäbe es Daniel nicht mehr. „Das ist normales Traumaverhalten“, sagt die Polizei. Für eine Mutter gebe es nichts Schlimmeres, als ein Kind zu verlieren und keine Spur von ihm zu haben, sagt Wolfgang Jürgens von der Polizeidirektion Ulm. Im November ist über den Fall in einer Spezialausgabe von „Aktenzeichen XY..ungelöst“ berichtet worden. Die Polizisten hatten gehofft, dass ein Zuschauer den schwarzen Rucksack wiedererkennt, den Daniel am 25. Oktober 2004 bei sich hatte, und sie weiterbringt.

Kurz nach seinem Verschwinden war Daniel schon einmal über diese Sendung gesucht worden. 15 Anrufer meldeten sich damals. Zwei von ihnen wollten den Jungen im Ausland gesehen haben, einer in einem Zug bei Buchloe, ein anderer in einer Drückerkolonne bei Augsburg. Die Ermittler in Ulm haben alle Hinweise geprüft, eine heiße Spur fanden sie nicht.

Sie glauben nicht mehr, dass der fast 1,80 Meter große, durchtrainierte Daniel das Opfer eines Verbrechers geworden ist. Sie haben mit Hunden und Hubschraubern Waldstücke durchforstet, in denen sich der Junge manchmal aufgehalten hat. Ohne Ergebnis. Außerdem gibt es eine gesicherte DNA von Daniel. Bisher wurde sie noch bei keinem unbekannten Toten entdeckt. Karola Eberhardt weiß, dass die Polizisten einen Selbstmord ihres Sohnes nicht ausschließen. In seinem Schließfach in der Schule haben die Beamten seinen Geldbeutel samt Papieren gefunden, seine Brille und sein Handy. Nichts, was einer zurücklässt, der von zu Hause ausreißen will. Doch die Mutter kann nicht glauben, dass ihr Daniel sich das Leben genommen hat. Am Ende seines letzten Schultages hatte er sich doch mit dem Techniklehrer über den kurz zuvor durchgenommenen Stoff unterhalten. „Jemand, der so aufgeschlossen ist, will doch nicht abschließen“, sagt Karola Eberhardt, die wie die Polizei weiß, dass ihr Sohn zunehmend verschlossen war, unter der Trennung seiner Eltern litt und wenig Freunde hatte

Baden-Württemberg: Maria-Brigitte H.(13)vermisst seit 04.05.2013

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Seit dem 04.05.2013 wird die 13-jährige Maria-Brigitte Henselmann aus Freiburg vermisst. Ihr Begleiter ist mutmaßlich der 53-jährige Bernhard Haase aus Blomberg (NRW), wir berichteten.

Die Kriminalpolizei Freiburg teilt  nunmehr ergänzend mit, dass sie den Mitte Juli ermittelten Aufenthaltsort von Maria-Brigitte Henselmann und Bernhard Haase bestätigen können. Die Nachforschungen haben ergeben, dass sich die beiden Mitte Juli aller Wahrscheinlichkeit nach in Polen aufhielten.

Auto und Hund sichergestellt

Am 13.07.2013 konnte durch die polnische Polizei der Pkw von Bernhard Haase sichergestellt werden. Das Fahrzeug war in der polnischen Stadt Gorlice abgestellt worden. Am Pkw waren Kennzeichen angebracht, die bereits im Mai in Sachsen als gestohlen gemeldet worden waren.

Der weiße Schäferhund von Bernhard Haase wurde ebenfalls im Raum Gorlice zurück gelassen. Er wurde  an einem Gartenhäuschen festgebunden und von Dorfbewohnern in Obhut genommen. Der Abgleich der Tätowierung im Ohr des Hundes bestätigte, dass es sich hierbei um Haases Schäferhund handelt.

Es kann davon ausgegangen werden, dass die beiden sich vor Auffinden des Fahrzeugs und des Hundes bereits mehrere Wochen in Polen aufhielten. Anwohner bestätigen, dass sie beim Übernachten im Fahrzeug gesehen worden sind. Zudem kauften sie in kleinen Einzelhandelsgeschäften kleine Mengen an Lebensmitteln ein. Beide Personen waren nach der Beschreibung mit Wanderrucksäcken, Zelt und Isomatten ausgestattet.

Nach Aussagen von Zeugen scheinen beide keine augenscheinlichen Veränderungen an ihrem äußeren Erscheinungsbild vorgenommen zu haben.

Fahndung läuft weiter auf Hochtouren

Nach Feststellung des Pkws durch die polnische Polizei wurde über das Bundeskriminalamt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Freiburg in Polen bereits eine Rundfunkfahndung veranlasst. Die Ermittler der Kriminalpolizei Freiburg stehen in ständigem Austausch mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg und den polnischen Ermittlern. Der internationale Haftbefehl, der gegen Bernhard Haase erwirkt wurde, hat weiterhin Bestand.

Die umliegenden osteuropäischen Länder werden über das BKA intensiv und kontinuierlich in die Fahndungsmaßnahmen einbezogen.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass detailliertere Angaben zum Sachstand und zu den aktuellen Ermittlungen  aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden können. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte hat für uns weiterhin oberste Priorität (§4 (2) Nr.3 Landespressegesetz BW).

Hinweise in diesem Fall bitten wir weiterhin an die Kriminalpolizei Freiburg unter 0761/8824884 zu richten.

Baden-Württemberg: Felix Heger, vermisst seit 06.01.2006

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Seit dem 06.01.2006 wird das Kind Felix Heger vermisst. Der seinerzeit knapp 3 Jahre alte Junge aus Oftersheim war mit seinem damals 39 jährigen Vater Michael Heger unterwegs. Der Vater wurde am 26.02.2006 tot in einem Waldstück bei Bühlertal aufgefunden. Von Felix fehlt jedoch bis heute jede Spur. Die Umstände, die zum völlig rätselhaften Tod des Vaters führten, konnten bis heute nicht geklärt werden. Die Pannen der Ermittlungsbehörden sind in der Kriminalgeschichte sicherlich einmalig und machen nur noch fassungslos und wütend. Auf dieser Homepage erfahren Sie alles rund um die tragischen Geschehnisse, verbunden mit der Hoffnung, dass hiermit dazu beigetragen werden kann, Felix doch noch zu finden.

Quelle:

http://www.felix-info.net/

 

Vermisstenhandzettel von Felix Heger hier:

felix-heger-handzettel